von Basel nach Ihringen am Kaiserstuhl

Das Schönste an Basel sind sicher die Stadtpanoramen rechts und links der „Mittleren Brücke“ am Morgen.

Nach dem Genießen der Selbigen verlasse ich die Stadt ziemlich schnell bevor ich hier noch pleite gehe. Ich finde es ziemlich unverschämt, so viel Geld für so wenig Leistung zu verlangen.
Der Rheinradweg im Oberrheintal wurde mir von einer Radwegbekannten als langweilig beschrieben und Recht hatte sie. Hat man die Stadt erst mal verlassen geht es auf einem gekiesten Weg, der das Fahrrad hinterher aussehen lässt als hätte man eine Saharadurchquerung hinter sich, 60 km im gleichen Stil nach Norden.
Anderen war offensichtlich auch langweilig.
Ich beschränke mich auf das Kühlen meiner kochenden Füße im Altrhein. Neben mir siebt ein erwachsener Mann Sand. Wahrscheinlich sucht er Gold oder ihm ist auch langweilig.
Der Altrhein bietet immer wieder nette Ansichten, wenn er mal zu sehen ist. Der „richtige“ Rhein ist hinter den Bäumen und man sieht ihn nie.
Ich freue mich auf Abwechslung in Breisach. Und die bekomme ich. Oh nee!
Stadtfest! Und was für eines. Motorräder rasen an Seilen über den Marktplatz und überall sind Musik, Futterbuden und Tränken.
Und auch das, was ich so liebe…. Souvenirs…made in Germany…reduziert auf Schnaps, Kuckucksuhren, Wein und Weihnachtsgedöns. Ganz toll.
Ich trete die Flucht nach oben zum Kloster an.
Da ist natürlich auch Fest. Aber wenigstens kann man runter gucken und den Schwarzwald sehen und einen interessanten Radbrunnen anschauen.
Und dann nix wie weg nach Ihringen. Der Ort erinnert an die kleinen Weinorte im Elsass, nur ist er nicht ganz so touristisch. Sehr nett. In Heidi’s Kufer esse ich später ganz hervorragend.
Dann habe ich die Idee des Tages. Ich gebe das Gepäck im Hotel ab und erklimme einen der Vulkankegel des Kaiserstuhls.Es ist steil und es gibt keine Souvenirs und schon bin ich wieder allein. Dafür gibt es Panorama.und Weintrauben. Natürlich hab ich davon genascht. Sie sind wohl mehr für Wein als zum Essen, aber ich fühle mich trotzdem wie im Schlaraffenland.In flüssiger Form gibt’s den wirklich sehr guten Wein abends mit einem Eimerchen mit Eiswasser. Wie großartig ist das denn!
Heidi hat auch richtig gute Schlutzkrapfen gemacht, die zu Baden gehören wie der Wein. Ein gelungener Abschluss!

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